Rezepte

Vorbereiten von Safran

Ein erstklassiger Safran hat einen starken Eigengeruch. Nur, wenn dieser vorhanden ist, ist der Safranal-Gehalt gross genug, um den damit zubereiteten Speisen das "safrantypische" Aroma zu verleihen. Safran muss, bevor er einer Speise zugefügt wird, vorbereitet werden. Sein volles Duftbouquet entfaltet er in etwas Wärme. Legen Sie die Safranfäden für ein Gericht in einen Mörser oder in eine Untertasse. Dann werden sie im Backofen bei etwas 40 bis 50 Grad einige Minuten erwärmt und idealerweise in einem kleinen Mörser pulverisiert. Verwenden Sie nur einen Mörser aus Porzellan, Steingut oder Glas. Metallmörser können den Geschmack verändern und sollten nicht verwendet werden.

Damit die Speise gleichmässig aromatisiert wird, raten die meisten Rezepte dazu, den Safran in etwas warmer Milch, heissem Wasser oder Brühe, Rahm, geschmolzener Butter, Weisswein oder Alkohol aufzulösen und erst dann der Speise zuzufügen. Wenn Safran zu lange in einem Gericht gekocht wird, zieht er es vor, sich aus dem Kochtopf zu verflüchtigen. Fügen Sie Safran einer Speise deshalb so spät wie möglich zu.

Safran ist das ergiebigste Gewürz in unserer Küche und hat die grösste Wasserlöslichkeit. Zu viel Safran in die Speise getan, macht sie bitter und ungeniessbar. Als Mengenangabe wird in vielen Rezepten eine Messerspitze angegeben, da heisst: Die äusserste Spitze eines Messers ist mit einer dünnen Schicht Safranpulver oder einigen Safranfäden bedeckt.

Hier einige typische Rezepte mit Safran. Einfach anklicken! Viel Spass und guten Appetit.

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